Umgezogen

Schriber Kommunikation wächst. Also zumindest räumlich – und das ist doch auch schon was:

Gratis Kaffee, gute Texte und alles rund um Swiss Central Basket gibts ab sofort an unserer neuen Homebase an der Habsburgerstr. 3 in Luzern. Besucher sind jederzeit willkommen!

 

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Vom NBA- zum Titel-Kandidat

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Aus aktuellem Anlass: Es ist ein gutes Jahr her, als uns Clint Capela in seiner kleinen Wohnung im beschaulichen Chalon-sur-Saône zum Interview begrüsste. Damals galt der Genfer als heisser Kandidat für den NBA-Draft… Heute, 14 Monate später, steht der 21-Jährige mit den Houston Rockets im Western-Conference-Finale – und damit im Halbfinale der besten Basketballliga der Welt. Wir sind gespannt, wohin die spannende Reise von «Air Swiss» noch führen wird!

 

Wer den Artikel von damals nochmals lesen will – hier gehts zum PDF.

Von Lindsay Vonn und coolen Arbeitsplätzen

In zwei Tagen beginnt die Winterzeit, in zwei Monaten ist Weihnachten – und Lindsay Vonn sowie die anderen US-Skistars haben ihr Bikini längst wieder gegen das Skidress getauscht. Kein Zweifel: Es ist fast Winter! Für meine tägliche Arbeit bedeutet das: Mehr Büro, weniger Outdoor. Deshalb schwelge ich heute noch einmal ein bisschen in Erinnerungen an meine schönsten Sommer-Büros.

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1 Jahr Schriber Kommunikation GmbH!

Heute gibts ein yes-Törtli. Am 16. Oktober 2013 wurde die Firma Schriber Kommunikation GmbH offiziell ins Handelsregister aufgenommen! Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Herzlichen Dank an alle, die mich in den vergangenen Monaten unterstützt haben. Ihr wisst, wer ihr seid!

 

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Zimmermann: Ein Beruf mit Aussicht – und Perspektive

Heute war ich wieder einmal für die Neue Luzerner Zeitung im Einsatz. Der Auftrag: Ein Portrait über zwei junge Zimmermänner. Nicht schlecht, dieser Arbeitsplatz…

 

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Vom Zappelphilipp zum Flaschensepp

Die Stärke eines Händedrucks, eine Geste, ein Blick. Oftmals reicht ein kurzer Augenblick, um so manches über das Gegenüber zu erfahren. Um sich vom Wesen von Sepp Stadelmann einen ersten Eindruck zu verschaffen, genügt ein Anruf. «Fläschesepp am Apparat!», ertönt es nach wenigen Summtönen. Und rasch wird klar, was die Leute in Willisau längst wissen: Das ist mehr als ein Spitzname. Hier meint es einer ernst mit seinen Flaschen. (…)
 

Für das wunderbare Magazin ECHT durfte ich diesen Sommer in Willisau Sepp Stadelmann alias «Flaschensepp» portraitieren – darüber freu ich mich sehr. Diese Woche ist die ECHT-Herbstausgabe (Fokus: «Ein Fest der Sinne») erschienen. Ihr findet diese am Kiosk oder in verschiedenen Bars und Restaurants in der Zentralschweiz. Meinen Text über Flaschensepp gibts hier:   Artikel als PDF

 

Sepp «Flaschensepp» Stadelmann

«Ich bin kein Messi, sondern Kurator.»

Foto: Bea Weinmann. Credits: Magazin ECHT

 

«…und dann machts schnipp, und plötzlich bist du pensioniert»

Obwohl ich die NLZ per Ende 2013 verlassen habe, schreibe ich für die Zeitung nach wie vor viele Beiträge als freier Journalist. Diese Woche durfte ich Ernst Schnellmann kennenlernen, der nach 40 Jahren als Primarlehrer im Schulhaus Hubelmatt seine «Schulstube» räumt. So einen wie ihn hätte ich auch gern als Lehrer gehabt.

Ich hoffe Ihr habt beim Lesen so viel Spass, wie ich beim Schreiben dieses Portraits. 

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«Ich bin der Ernst.» Es ist Dienstagmorgen, 7.30 Uhr. Wir treffen Ernst Schnellmann im Café Parterre in der Neustadt. Ein Ort, an dem sich Studenten, Grafiker, Musiker und andere Kreative zum morgendlichen Kaffee oder zur abendlichen Stange treffen. Schnellmann hat das Lokal für unser Treffen vorgeschlagen und der 63-Jährige passt hier hin wie der Bank-CEO an die «Schweizerhof»-Bar.

Herzhaftes Lachen, freundlicher Händedruck, Lockenkopf und eben – sofort das Du. Ernst Schnellmann ist einem auf Anhieb sympathisch. Und so verwundert es nicht, dass die städtische Bildungsdirektion unter all den abdankenden Lehrern gerade ihn als Interviewpartner empfohlen hat. Schnellmann ist einer von 33 Lehrern und Lehrerinnen, die am Mittwochabend im Rathaus durch Stadträtin Ursula Stämmer-Horst verabschiedet wurden.

Wehmut schwingt mit

40 Jahre. So lange war Ernst Schnellmann im Schulhaus Hubelmatt als Primarlehrer tätig. Vier Jahrzehnte – dabei wollte er doch eigentlich Clown werden. «Und dann machts schnipp, und plötzlich bist du pensioniert.» Schnellmann schüttelt den Kopf und lächelt wieder. Er spricht von Vorfreude «auf das, was kommt» – aber auch von Wehmut. «Eben war ich noch ein junger Lehrer, und dann wird einem plötzlich bewusst, dass nun der letzte grosse Lebensabschnitt folgt.» An diesen Gedanken müsse er sich erst noch gewöhnen.

Viel Zeit zum Nachdenken bleibt im Moment nicht. Vier Wochen sinds noch bis zu den Sommerferien, bis zu seinem endgültigen Abschied. Bis dahin will Schnellmann mit seiner 6. Klasse ein «Burgenprojekt», eine Theateraufführung und noch weitere Projekte realisieren. «Ich habe immer versucht, meinen Klassen einen speziellen Abschluss aus der Primarschule zu bieten.» Auch mit seiner allerletzten Klasse verspüre er grosse Lust, nochmals Vollgas zu geben. «Es ist eine dynamische, aufgestellte Gruppe. Die haben das verdient.»

Obwohl sich im Schulwesen in den vergangenen Jahrzehnten vieles verändert hat, sei ihm die Arbeit mit seinen Schülern nie verleidet. «Wohl auch deshalb, weil ich nebst dem Lehrerjob auch noch andere Dinge im Leben hatte.» Als junger Mann war Schnellmann ein ambitionierter Fussballer, und auch die Musik begleitete ihn über all die Jahre. Im Moment arbeitet der Chansonnier an einem neuen Album.

«Früher war man leichtfertiger»

Schnellmann liebte seine «Schulstube», die für ihn viel mehr als nur Unterrichtsort war. Ab und zu verliess er sie aber auch gerne für ein paar Stunden. Am allerliebsten liess er seine beiden Leidenschaften die Schule und die Musik – zusammenfliessen; zum Beispiel bei den Weihnachtsaufführungen im Hubelmatt.

Fragt man Ernst Schnellmann nach den Höhepunkten seiner Karriere, gerät er ins Schwärmen. Mit Freude erinnert er sich an zahlreiche Ausflüge, die er mit seinen Schülern erlebt hat. Mit einer Klasse bestieg er mitten in einer Vollmondnacht den Pilatus, mit einer anderen Gruppe fuhr er mit dem Velo nach Euthal an den Sihlsee. Dinge, die er heute nicht mehr machen könnte. Zu anstrengend, zu gefährlich. «Vielleicht war man früher etwas leichtfertiger.»

Als Mann ein echter Exot

Negative Erfahrungen machte der Lehrer in seiner Zeit im Hubelmatt nur wenige. «Klar gab es immer wieder schwierige oder vorlaute Schüler heute übrigens nicht mehr als früher. Doch damit kommt man klar.» Schnellmann versuchte schwierigen Situationen immer mit Humor zu begegnen. Eine Klasse jedoch brachte ihn vor einigen Jahren an seine Grenzen. Es war das einzige Mal, dass er ernsthaft daran dachte, den Bettel hinzuschmeissen. Mit zeitlichem Abstand betrachtet, gewinnt der Lehrer auch dieser negativen Zeit Positives ab. «Auch solche Erfahrungen braucht es.»

Schwieriger wurde der Umgang mit den Eltern. «Früher war man als Lehrer noch jemand», sagt Schnellmann. Respekt, Wertschätzung, Dankbarkeit das alles spüre er heute weniger. «Manche Eltern meinen heute, sie müssten den Lehrern bei ihrer Arbeit dreinreden.» Das war früher undenkbar. Was sich ebenfalls verändert hat: Als Mann ist Ernst Schnellmann in seinem Berufsfeld ein echter Exot. «Ich würde mir wünschen, dass wieder mehr junge Männer Gefallen an dem Beruf finden würden.»

Musik, Weinberg, Grossvater

Angst, dass es ihm als Rentner langweilig werden könnte, hat der abtretende Lehrer nicht. Im Gegenteil. «Ich muss wahrscheinlich eher aufpassen, dass ich mir nicht zu viel vornehme.» Er will weiter Musik machen, natürlich. Im Wallis besitzt er einen kleinen Weinberg, den er pflegen möchte. Und dann wird er im Herbst auch noch zum ersten Mal Grossvater. «Nein, langweilig wirds mir bestimmt nicht.» Und wenn er in Zukunft trotzdem mal planlos durch die Stadt spaziert und per Zufall einen ehemaligen Schüler antrifft, so wird Herr Schnellmann ihm die Hand hinstrecken, lächeln und sagen: «Ich bin der Ernst.»

Daniel Schriber

 

 

Weltweite Anerkennung für das Projekt «White Elephant»

Nicht, dass unsere Medienmitteilungen matchentscheidend gewesen wären. Aber ein bisschen stolz sind wir natürlich trotzdem. An dieser Stelle einmal ein herzliches Dankeschön an Mabona Origami für den tollen Auftrag!

 

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Hier gehts zum ganzen Artikel: http://www.storyfilter.com/luzerner-kuenstler-erlangt-weltruhm-mit-gigantischem-papier-elefant/2918/

Erster Moderationseinsatz

Vorfreude trifft Anspannung: Ich leite heute mein erstes Podium zum Thema «Bildungslandschaft Nidwalden – Wohin?». Organisiert wird die öffentliche Veranstaltung von der CVP Nidwalden. Wer das nicht verpassen möchte, kann heute im Rotzloch Stansstad vorbeischauen. Es gibt gratis Risotto!

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Keywords: Moderation, PR, Podiumsdiskussion, Zentralschweiz, Nidwalden

Lebensgrosser Elefant – der «White Elephant» steht!

It’s done! Über diese heutige Mitteilung freuen wir uns bei Schriber Kommunikation ganz besonders:

Beromünster/Luzern, 10. März 2014 – Vier Wochen hat der Luzerner Künstler Sipho Mabona an seinem bislang grössten Projekt gearbeitet: Nun ist der «White Elephant» fertig. Der Elefant aus Papier wiegt rund 250 Kilogramm und misst 3,20 Meter. Das imposante Kunstwerk ist ab sofort jeden Sonntag um 14 Uhr oder täglich auf Voranmeldung im Kunsthaus KKLB im Beromünster (LU) zu bestaunen. Möglich machten dies ein Dutzend Helfer und Hunderte Kunstfans aus aller Welt.

Text: Schriber Kommunikation
Bilder: Philipp Schmidli, www.philippschmidli.com

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Am Anfang war da ein riesiges Stück Papier. 15 x 15 Meter gross, rund 100 Kilogramm schwer, einen ganzen Saal ausfüllend. «Es gibt kein Limit in Origami», sagte der Luzerner Künstler Sipho Mabona anfangs Februar, wenige Tage vor Projektbeginn. Um das zu beweisen entschied sich der 34-Jährige, aus dem vor ihm liegenden Papier einen lebensgrossen Elefanten zu falten. «Das wahrscheinlich eindrücklichste an Land lebende Tier überhaupt.»

Vier Wochen sind seither vergangen. Nun ist der Beweis erbracht. Der «White Elephant» steht. Ruhig und kraftvoll zugleich ragt das imposante Tier auf einem Holzsockel. Ausser zwei Bildern von Mabona finden sich im Raum keine weiteren Kunstwerke. KKLB-Inhaber Wetz, selber ein international renommierter Künstler, gewährt dem «White Elephant» bewusst viel Raum. «Ich bin glücklich», sagt sein Erschaffer.

Bis zu 10 Helfer – gleichzeitig

Intensive Wochen liegen hinter Mabona. 6 Tage pro Woche arbeitete der Künstler in Beromünster an seinem Werk – und dies stets unter der Beobachtung zahlreicher Kunstinteressierter, welche das Projekt dank einer Webcam übers Internet mitverfolgen konnten.

Aufgrund der aussergewöhnlichen Dimensionen wurde Mabona beim Faltprozess von mehreren Assistenten unterstützt. «Zeitweise arbeiteten zehn Leute gleichzeitig mit», so Mabona. Alleine hätte er den «White Elephant» nicht realisieren können. Doch auch so lief längst nicht alles reibungslos: Eine besondere Herausforderung war es, das riesige Papier zu Beginn in der Kunsthalle auszubreiten und die ersten grundlegenden Schritte zu falten. Auch die Transformation des Papiers von 2D hin zu einem richtigen Körper erwies sich als schwieriger als erwartet. Und anders als bei «normalen» Origami-Werken, griff Mabona beim «White Elephant» auf diverse Hilfsmittel zurück. Insofern ist der «White Elephant» kein klassisches Origami – doch das war auch nicht der Anspruch. «Die Kunstform Origami diente hier lediglich als Basis für die Realisierung eines anspruchsvollen Kunstwerks», erklärt Mabona. Die künstlerische Bedeutung des Projekte machte sich schon in den vergangenen Wochen bemerkbar: Zahlreiche nationale und internationale Medien berichteten in den vergangenen Wochen über den Entstehungsprozess von Mabonas «White Elephant» – darunter TV-Stationen aus Kanada und Deutschland.

Rund 25’000 Franken wendete Sipho Mabona für sein bisher grösstes und aufwändigstes Projekt auf. Finanziert wurde das Kunstwerk von über 600 Interessierten aus aller Welt. Über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo spendeten diese kleinere und grössere Beträge.

Ungewisse Zukunft

In den kommenden Monaten wird der «White Elephant» im Landessenders Beromünster zu bestaunen sein. Jeden Sonntag findet um 14 Uhr eine öffentliche Führung durch das Kunsthaus statt. Was danach mit dem Kunstwerk geschieht, ist ungewiss. So wie übrigens auch die Frage, wie der Elefant dereinst an einen anderen Ort transportiert werden soll. Die Türen und Fenster des KKLB reichen dafür jedenfalls bei weitem nicht. «Wir werden uns etwas einfallen lassen», so Künstler Wetz.

Hier gibts die gesamte Pressemitteilung als PDF: Erfolgsmitteilung White Elephant_DE

Luzern, 10. März 2014

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