Der Knast der wilden Töne

Es gibt in Luzern einen Ort, der ist anders. Einen Ort, der so gar nichts mit
der Postkartenidylle dieser Stadt zu tun hat. Der nie blitzblank sauber, nie vollständig aufgeräumt ist. Drunter und drüber geht es dort, Tag und Nacht, farbig, wild, ab und zu gar anarchisch. Und laut ist er, dieser Ort, manchmal fast ohrenbetäubend laut!

 

Wer hier reinkommt, geht raus aus der «normalen» Welt: In der einstigen Luzerner Strafanstalt auf dem Sedel finden 300 Musikerinnen und Musiker ihren kreativen Raum. Für das Magazin «Echt» habe ich den Sedel besucht und die Band Les Yeux Sans Visage sowie den berühmten Luzerner Drummer Fredy Studer getroffen. Hier gehts zum Beitrag (klick).

 

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Fredy Studer (oben) und Les Yeux Sans Visage proben regelmässig im Sedel. (Fotos: Nick Mijnssen)

By |20.06.2016|Allgemein, Daily Business, Kultur, Kunst, Redaktion|0 Comments

Ein B-sonderes Festival

Den ersten B-Sides-Moment erleben die Besucher schon vor der Ankunft auf dem Festivalgelände. Wer mag, kann den Sonnenberg bei Kriens wandernd oder mit Pedalen unter den Füssen erklimmen. Alle andern nehmen die Sonnenbergbahn. 7 Franken, einfach.

 

Innovative Künstler, leckeres Essen, kreative Deko: Am B-Sides (16. –18. Juni) auf dem Sonnenberg herrscht eine ganz eigene Festival-Atmosphäre.Dahinter steckt viel Kreativität – und eine Botschaft. Für das Magazin «Echt» habe ich mich mit den Organisatoren des B-Side-Festivals getroffen.  Das Interview mit Marcel Bieri (künstlerischer Leiter) und Marius Disler (Marketing) gibt es hier zum Nachlesen (klick).

 

Nachfolgend einige Impressionen vom B-Sides 2015 (Fotos: Silvio Zedler, B-Sides). 

 

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Am Donnerstag gehts los. Und egal ob bei Regen oder Sonnenschein: Es wird gross!

 

 

 

 

By |13.06.2016|Allgemein, Festival, Kultur, Kunst, Redaktion|0 Comments

Ein Blatt Papier, keine Grenzen

Noch vor wenigen Jahren konnte Sipho Mabona seine Hände einfach nicht still halten. Beim Nachtessen am gemeinsamen WG-Küchentisch, im Hörsaal der Uni Zürich oder zu später Stunde in einer Luzerner Bar: Sipho faltete. Jeden Tag, zu jeder Tageszeit, mit hochwertigem Origami-Papier genauso wie mit benutzten Tischsets, Servietten oder alten Bustickets. Insekten, Vögel, Fische, Abstraktes. Er konnte nicht anders.

Heute hält er seine Hände öfters mal still, doch entspannt ist er deswegen noch lange nicht. Denn auch wenn der 36-Jährige seinen Fingern nun mehr Pausen gönnt: In seinem Kopf arbeitet er ständig weiter. An Faltplänen, anderen Kunstformen, zukünftigen Projekten. Er tut es am Küchentisch seiner Wohnung, in seinem Atelier oder zu später Stunde in einer Bar. Er kann nicht anders.

Für die aktuelle Ausgabe des Magazins Echt durfte ich meinen langjährigen Freund Sipho Mabona portraitieren. Zum Beitrag.

By |29.03.2016|Allgemein, Daily Business, Kunst, Redaktion|0 Comments

Weltweite Anerkennung für das Projekt «White Elephant»

Nicht, dass unsere Medienmitteilungen matchentscheidend gewesen wären. Aber ein bisschen stolz sind wir natürlich trotzdem. An dieser Stelle einmal ein herzliches Dankeschön an Mabona Origami für den tollen Auftrag!

 

Bildschirmfoto 2014-03-17 um 16.05.28

 

 

Hier gehts zum ganzen Artikel: http://www.storyfilter.com/luzerner-kuenstler-erlangt-weltruhm-mit-gigantischem-papier-elefant/2918/

By |17.03.2014|Allgemein, Daily Business, Kunst|0 Comments

Lebensgrosser Elefant – der «White Elephant» steht!

It’s done! Über diese heutige Mitteilung freuen wir uns bei Schriber Kommunikation ganz besonders:

Beromünster/Luzern, 10. März 2014 – Vier Wochen hat der Luzerner Künstler Sipho Mabona an seinem bislang grössten Projekt gearbeitet: Nun ist der «White Elephant» fertig. Der Elefant aus Papier wiegt rund 250 Kilogramm und misst 3,20 Meter. Das imposante Kunstwerk ist ab sofort jeden Sonntag um 14 Uhr oder täglich auf Voranmeldung im Kunsthaus KKLB im Beromünster (LU) zu bestaunen. Möglich machten dies ein Dutzend Helfer und Hunderte Kunstfans aus aller Welt.

Text: Schriber Kommunikation
Bilder: Philipp Schmidli, www.philippschmidli.com

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Am Anfang war da ein riesiges Stück Papier. 15 x 15 Meter gross, rund 100 Kilogramm schwer, einen ganzen Saal ausfüllend. «Es gibt kein Limit in Origami», sagte der Luzerner Künstler Sipho Mabona anfangs Februar, wenige Tage vor Projektbeginn. Um das zu beweisen entschied sich der 34-Jährige, aus dem vor ihm liegenden Papier einen lebensgrossen Elefanten zu falten. «Das wahrscheinlich eindrücklichste an Land lebende Tier überhaupt.»

Vier Wochen sind seither vergangen. Nun ist der Beweis erbracht. Der «White Elephant» steht. Ruhig und kraftvoll zugleich ragt das imposante Tier auf einem Holzsockel. Ausser zwei Bildern von Mabona finden sich im Raum keine weiteren Kunstwerke. KKLB-Inhaber Wetz, selber ein international renommierter Künstler, gewährt dem «White Elephant» bewusst viel Raum. «Ich bin glücklich», sagt sein Erschaffer.

Bis zu 10 Helfer – gleichzeitig

Intensive Wochen liegen hinter Mabona. 6 Tage pro Woche arbeitete der Künstler in Beromünster an seinem Werk – und dies stets unter der Beobachtung zahlreicher Kunstinteressierter, welche das Projekt dank einer Webcam übers Internet mitverfolgen konnten.

Aufgrund der aussergewöhnlichen Dimensionen wurde Mabona beim Faltprozess von mehreren Assistenten unterstützt. «Zeitweise arbeiteten zehn Leute gleichzeitig mit», so Mabona. Alleine hätte er den «White Elephant» nicht realisieren können. Doch auch so lief längst nicht alles reibungslos: Eine besondere Herausforderung war es, das riesige Papier zu Beginn in der Kunsthalle auszubreiten und die ersten grundlegenden Schritte zu falten. Auch die Transformation des Papiers von 2D hin zu einem richtigen Körper erwies sich als schwieriger als erwartet. Und anders als bei «normalen» Origami-Werken, griff Mabona beim «White Elephant» auf diverse Hilfsmittel zurück. Insofern ist der «White Elephant» kein klassisches Origami – doch das war auch nicht der Anspruch. «Die Kunstform Origami diente hier lediglich als Basis für die Realisierung eines anspruchsvollen Kunstwerks», erklärt Mabona. Die künstlerische Bedeutung des Projekte machte sich schon in den vergangenen Wochen bemerkbar: Zahlreiche nationale und internationale Medien berichteten in den vergangenen Wochen über den Entstehungsprozess von Mabonas «White Elephant» – darunter TV-Stationen aus Kanada und Deutschland.

Rund 25’000 Franken wendete Sipho Mabona für sein bisher grösstes und aufwändigstes Projekt auf. Finanziert wurde das Kunstwerk von über 600 Interessierten aus aller Welt. Über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo spendeten diese kleinere und grössere Beträge.

Ungewisse Zukunft

In den kommenden Monaten wird der «White Elephant» im Landessenders Beromünster zu bestaunen sein. Jeden Sonntag findet um 14 Uhr eine öffentliche Führung durch das Kunsthaus statt. Was danach mit dem Kunstwerk geschieht, ist ungewiss. So wie übrigens auch die Frage, wie der Elefant dereinst an einen anderen Ort transportiert werden soll. Die Türen und Fenster des KKLB reichen dafür jedenfalls bei weitem nicht. «Wir werden uns etwas einfallen lassen», so Künstler Wetz.

Hier gibts die gesamte Pressemitteilung als PDF: Erfolgsmitteilung White Elephant_DE

Luzern, 10. März 2014

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Keywords: Medienarbeit, PR, Mabona Origami, Sipho Mabona, Luzern, Texter, Pressearbeit

By |10.03.2014|Allgemein, Daily Business, Kunst|0 Comments