Projekt Beschreibung

Amerikanische Talentspäher geben sich derzeit die Klinke in die Hand, um Clint Capela (19) spielen zu sehen. Trotz Schwächen im Wurf gilt das 2,08-Meter- Talent aus Genf als heisser Kandidat für die NBA.

Und wieder sind die Scouts da. Dieses Mal sind es fünf, sagt der Klubsprecher. «Sacramento, Toronto, Minnesota …», an die anderen mag er sich nicht erinnern. Der Sprecher hebt die Schulter und setzt einen gleichgültigen Blick auf. In Cha- lon-sur-Saône, im Burgund gelegen, haben sie sich längst dran gewöhnt, dass fast jede Woche Talentspäher aus der NBA zugegen sind. «Diese Leute inter- essieren mich nicht», sagt Jean-Denys Choulet, Cheftrainer von Elan Chalon. Ein kerniger, strenger Typ. Ein Verfech- ter des europäischen Basketballstils. Von der Show-Mentalität in der amerikani- schen Liga hält Choulet nicht besonders viel. Trotzdem weiss der Trainer natür- lich genau, wieso die Beobachter aus den USA den weiten Weg ins Burgund auf sich genommen haben. Sie wollen Chalons wertvollsten Diamanten sehen. Dieser heisst Clint Capela, ist 2,08 Me- ter gross – und das grösste Schweizer Basketballtalent seit Thabo Sefolosha.

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